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Sigenergy SigenMate 2700 Ultra: Neuer Batteriespeicher für Balkonkraftwerke im Überblick

UPS, Batterie, Stromversorgung, gestapelt, Industrieschrank

Der Sigenergy SigenMate 2700 Ultra ist ein neuer Batteriespeicher für Balkonkraftwerke, der mit 2,68 kWh Kapazität startet und sich modular bis auf 18,8 kWh erweitern lässt. Wer bereits ein Balkonkraftwerk betreibt oder eine kleine bis mittlere PV-Anlage plant, bekommt hier einen Speicher, der intelligente Steuerung, Notstromfähigkeit und hohe Solarleistung in einem kompakten Gehäuse vereint.

Das Wichtigste in Kürze

  • 2,68 kWh Grundkapazität, modular erweiterbar mit bis zu sechs Zusatzakkus auf 18,8 kWh pro Turm
  • 4.000 Watt PV-Eingangsleistung über vier MPPT-Eingänge – bis zu acht Solarmodule anschließbar
  • Bidirektionaler Wechselrichter mit bis zu 1.400 Watt, Einspeisung ins Hausnetz auf 800 Watt begrenzt
  • Zwei Off-Grid-Steckdosen mit bis zu 3.600 Watt Notstromleistung
  • IP66-Schutzklasse und mehrstufiges Sicherheitskonzept für Innen- und Außeneinsatz
  • KI-gestütztes Energiemanagement über den Sigen AI Mode in der mySigen App

Was ist der SigenMate 2700 Ultra – und für wen ist dieser Speicher gedacht?

Mit dem SigenMate 2700 Ultra erweitert Sigenergy sein Portfolio gezielt um eine kompakte, flexible Speicherlösung für kleine und mittelgroße Haushalte. Während Lösungen wie SigenStor bereits den Energiebedarf größerer Wohngebäude und der SigenStack den Bedarf gewerblicher Anlagen abdecken, schließt der SigenMate die Lücke für alle, die mit überschaubarem Aufwand in die Speicherwelt einsteigen wollen.

Mit 2,68 kWh Grundkapazität ist die Basiseinheit ein solider Einstieg für Balkonkraftwerk-Besitzer, die ihre Eigenverbrauchsquote steigern wollen. Durch die modulare Erweiterung auf bis zu 18,8 kWh pro Turm wächst das System bei Bedarf deutlich über den typischen Balkonkraftwerk-Rahmen hinaus und kann auch größere Haushalte versorgen.

Der SigenMate funktioniert dabei als eigenständige Einheit: Solarmodule anschließen, ins Hausnetz einstecken, fertig. Das Gerät ist laut Hersteller vollständig kompatibel mit allen gängigen Plug-and-Play-Mikrowechselrichtern, was die Integration in bestehende Balkonkraftwerk-Setups erleichtert.

Technische Daten: Kapazität, Leistung und Anschlüsse im Überblick

Merkmal Wert
Grundkapazität 2,68 kWh
Max. Kapazität (mit 6 Zusatzakkus) 18,8 kWh pro Turm
PV-Eingänge 4× MPPT, je 1.000 W
Max. PV-Eingangsleistung bis zu 4.000 W
Anschließbare Solarmodule bis zu 8 (2 parallel je Eingang)
Bidirektionaler Wechselrichter bis zu 1.400 W
Einspeisung ins Hausnetz (Deutschland) auf 800 W begrenzt
Notstrom-Ausgänge 2× Off-Grid-Steckdosen, bis zu 3.600 W gesamt
Schutzklasse IP66, sechsstufiges Sicherheitskonzept
Einsatzbereich Innen- und Außeneinsatz
Akku-Technologie LiFePO4
Smart-Meter-Kompatibilität Sigenergy Smart Meter, Shelly Pro 3 EM, Ecotracker
App / Energiemanagement mySigen App mit Sigen AI Mode
Design-Auszeichnung iF Design Award

PV-Eingangsleistung und Solarmodule: So viel Strom nimmt der Speicher auf

Bei der Aufnahme von Solarstrom geht Sigenergy großzügig vor.

Auf einen Blick:

4× MPPT-Eingänge mit je 1.000 Watt

Bis zu 4.000 Watt PV-Eingangsleistung insgesamt

Bis zu 8 Solarmodule anschließbar (2 parallel pro Eingang)


Damit liegt der SigenMate deutlich über dem, was klassische Speicher für Balkonkraftwerke bieten.

Der Praxis-Vorteil: Vier unabhängige MPPT-Tracker bedeuten, dass jeder Solarmodul-Strang für sich optimiert wird. Zeigt ein Modul nach Süden, ein anderes nach Osten? Liegt mittags ein Schatten auf einem Strang? Kein Problem – die übrigen Module liefern trotzdem ihre volle Leistung.

Der Anschluss-Vorteil: Die Buchsen sitzen auf der Rückseite des Geräts, nicht seitlich. Wer schon einmal MC4-Stecker bei jeder Berührung hat abknicken sehen, weiß diesen kleinen, aber wichtigen Unterschied zu schätzen. Kabel rein, Deckel drauf, fertig.

Systemdiagramm: SigenMate 2700 Ultra im Zusammenspiel mit Balkonkraftwerk und größerer PV-Anlage Schema im Tepto-Markendesign zeigt den SigenMate 2700 Ultra als zentralen Speicher, links angeschlossen an ein Balkonkraftwerk mit Mikrowechselrichter, rechts an eine größere PV-Anlage über vier MPPT-Eingänge. Nach unten führen Pfeile zum Hausnetz (begrenzt auf 800 Watt) und zu den Notstrom-Steckdosen mit bis zu 3.600 Watt. Balkonkraftwerk Mikrowechselrichter Größere PV-Anlage Mehrere Solarmodule Plug-and-play 4x MPPT, 4.000 W SigenMate 2700 Ultra 2,68–18,8 kWh Speicher Sigen AI Mode (mySigen App) Hausnetz Einspeisung auf 800 W begrenzt Notstrom-Steckdosen Bis zu 3.600 W im Backup

Bidirektionaler Wechselrichter und Einspeisegrenze in Deutschland

Der SigenMate 2700 Ultra hat einen bidirektionalen Wechselrichter mit bis zu 1.400 Watt. Bidirektional heißt: Strom fließt in beide Richtungen.

Was bedeutet das konkret? Der Speicher kann nicht nur Solarstrom aufnehmen, sondern sich bei Bedarf auch aus dem Stromnetz laden – zum Beispiel bei PV-Überschuss anderer Erzeuger im Haushalt oder im Rahmen eines dynamischen Stromtarifs.

Wichtig für den Betrieb in Deutschland: Die Einspeisung ins Hausnetz bleibt auf die bekannte 800-Watt-Grenze für Balkonkraftwerke begrenzt. Das hat einen klaren Vorteil – die vereinfachte Anmeldung bei der Bundesnetzagentur, ganz ohne Elektrofachkraft.

Höhere Leistungswerte wie die 3.600 Watt im Notstrombetrieb gelten für Geräte, die man direkt an den SigenMate anschließt.

Wie die Anmeldung deines Balkonkraftwerks konkret abläuft, erfährst du in unserem Ratgeber:

Konversation, Person, Streiten

Balkonkraftwerke - Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur - Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

In diesem Artikel führen wir Sie durch den Prozess der Anmeldung bei der Bundesnetzagentur, einem entscheidenden Schritt zur Inbetriebnahme Ihrer eigenen Mini-Solaranlage.

Speicher modular erweitern: Kapazität von 2,68 auf 18,8 kWh steigern

Klein anfangen, später aufstocken – genau das ermöglicht das modulare Konzept des SigenMate:

Ausbaustufe Kapazität
Basiseinheit 2,68 kWh
Mit Zusatzakkus (max. 6 Stück) bis zu 18,8 kWh

Das Beste daran: Keine separate Steuerbox nötig. Die Einheiten erkennen sich gegenseitig und kommunizieren von selbst.

Wann lohnt sich die Erweiterung? Wenn dein Strombedarf wächst – zum Beispiel durch:

  • ein neues E-Bike
  • eine Wärmepumpe
  • mehr Haushaltsgeräte oder einen größeren Haushalt

Du musst dich also nicht sofort für die Maximalgröße entscheiden, sondern kannst mit der Zeit mitwachsen.

Notstromsteckdosen: Stromausfall überbrücken mit bis zu 3.600 Watt

Stromausfall, und trotzdem läuft alles weiter? Genau das soll der SigenMate leisten.

Zwei Off-Grid-Steckdosen stellen im Notstrombetrieb gemeinsam bei 3 Türme in Parallelschaltung bis zu 3.600 Watt bereit. Das reicht zum Beispiel für:

  • Beleuchtung und WLAN-Router
  • Kühlschrank oder Gefriertruhe
  • Kaffeemaschine oder Mikrowelle – auch gleichzeitig

Auch im normalen Netzbetrieb liefert das System über zwei AC-Ausgänge eine vergleichsweise hohe Dauerleistung. Das ist bemerkenswert: Viele Speicher für Balkonkraftwerke beschränken sich bislang auf eine geringe Dauerleistung über einen einzelnen Mikrowechselrichter.

Besonders relevant ist das für Haushalte mit kritischen Verbrauchern – etwa medizinischen Geräten oder einer Heizungspumpe.

LiFePO4-Akku und IP66-Schutzklasse: Sicherheit im Detail

Drei Sicherheitsebenen auf einen Blick:

LiFePO4-Zellen: stabiler und nicht brennbar im Vergleich zu klassischen Lithium-Ionen-Akkus

Mehrstufiges Sicherheitskonzept: laut Hersteller mehrfach abgesichert

IP66-Schutzklasse: geeignet für Innen- und Außeneinsatz, soll auch starkem Regen standhalten


Eine integrierte Heizfunktion soll zudem den Betrieb bei niedrigen Außentemperaturen ermöglichen.

Kurz zur Einordnung: Wer Bedenken hat, eine größere Batterie ins Haus zu holen – dein Smartphone in der Hosentasche enthält Lithium-Ionen-Akkus, die chemisch reaktionsfreudiger sind als LiFePO4. Für den Aufstellort gilt trotzdem: ausreichend belüften und Herstellervorgaben beachten.

Sigen AI Mode: KI-gestütztes Energiemanagement in der mySigen App

Der SigenMate soll nicht nur speichern, sondern auch mitdenken. Das Herzstück: der Sigen AI Mode in der mySigen App.

So funktioniert die Automatik:

  1. App analysiert dein Verbrauchsverhalten
  2. KI prognostiziert deinen künftigen Energiebedarf
  3. System entscheidet automatisch: speichern, selbst nutzen oder einspeisen

Damit das funktioniert, braucht es ein Smart Meter – kompatibel sind das eigene Sigenergy Smart Meter, der Shelly Pro 3 EM und der Ecotracker.

Was mit App-Update 4.0 noch dazukommt:

  • 48-Stunden-Prognosen zu Solarerzeugung und Verbrauch
  • KI-Assistent „SigenAgent" für Gerätesteuerung und Fehlerdiagnose
  • AI-Insight-Funktion, die automatisierte Entscheidungen verständlich erklärt
  • Offline-Modus zur lokalen Steuerung ohne Internetverbindung

Für wen lohnt sich der SigenMate 2700 Ultra als Speicher fürs Balkonkraftwerk?

Der SigenMate 2700 Ultra ist keine eierlegende Wollmilchsau – aber er trifft eine wichtige Lücke im Markt für Speicher und Batteriespeicher. Für wen er besonders interessant sein dürfte:

  • Als Einstieg in die Speicherwelt: Du hast bereits ein Balkonkraftwerk, verlierst aber tagsüber überschüssigen Strom ins Netz. Ein SigenMate kann diesen Überschuss auffangen und in die Abendstunden verschieben. Wie hoch dein Eigenverbrauch ohne und mit Speicher tatsächlich ausfällt, zeigt dir unser Ratgeber zum Thema Balkonkraftwerk mit Speicher: Lohnt es sich?
  • Für die Erweiterung bestehender Anlagen: Du betreibst bereits ein PV-System und willst flexibel Speicherkapazität nachrüsten, ohne ein komplett neues System anzuschaffen.
  • Für eine größere Solarmodulfläche: Mit einer PV-Eingangsleistung von bis zu 4.000 Watt bietet der SigenMate deutlich mehr Spielraum für größere Modulkonfigurationen als ein klassisches 800-Watt-Balkonkraftwerk.
  • Für Haushalte mit Notstrom-Bedarf: Die Off-Grid-Steckdosen mit bis zu 3.600 Watt bei 3 Türmen sind ein konkreter Mehrwert gegenüber vielen einfacheren Speichern für Balkonkraftwerke.

Für ein reines Einfamilienhaus mit hohem Tagesbedarf reicht eine einzelne Basiseinheit in der Regel nicht aus – hier ist die modulare Erweiterung auf 18,8 kWh oder ein größeres PV-Komplettset mit Hausbatteriespeicher die passendere Wahl.


Eigenverbrauchsquote ohne Speicher: circa 30%. Mit SigenMate-Basiseinheit: circa 60%. Mit erweitertem System: circa 80%.

Praxis-Einschätzung von Samuel

Aus meiner Sicht als Elektrotechniker ist der SigenMate 2700 Ultra technisch ambitioniert aufgestellt. Was mich besonders überzeugt, ist die Anschlusslogik: Kabel von hinten führen, mit Deckel sichern – das reduziert mechanischen Stress auf die Verbindungen und sieht ordentlich aus. In der Praxis sehe ich bei Balkonkraftwerkbesitzern häufig fragile MC4-Stecker, die seitlich aus dem Gerät ragen und bei der nächsten Berührung knicken. Hier wirkt die Lösung durchdacht.

Auch die vier unabhängigen MPPT-Eingänge sind kein reines Marketing-Argument: Wer Module mit unterschiedlicher Ausrichtung oder wechselnder Verschattung betreibt, profitiert in der Praxis spürbar davon, dass ein gedrosselter Eingang die übrigen nicht ausbremst.

Fazit

Der Sigenergy SigenMate 2700 Ultra ist ein Batteriespeicher für Balkonkraftwerke, der in Richtung Skalierbarkeit, Notstromfähigkeit und intelligentes Energiemanagement denkt. Die 2,68 kWh Grundkapazität sind ein solider Einstieg, die modulare Erweiterung auf 18,8 kWh deckt auch größere Haushalte ab. Mit bis zu 4.000 Watt PV-Eingangsleistung, bis zu 3.600 Watt Notstromleistung über zwei Off-Grid-Steckdosen und dem KI-gestützten Sigen AI Mode positioniert sich Sigenergy klar im Privatkundensegment für kleine und mittelgroße Haushalte.

Wer noch keinen Speicher hat und sich fragt, ob ein Batteriespeicher fürs Balkonkraftwerk grundsätzlich sinnvoll ist, findet im Tepto-Ratgeber Wie groß sollte der Speicher für ein Balkonkraftwerk sein? eine gute Entscheidungshilfe.

Schau dort auf unseren Tepto-YouTube-Kanal nach dem aktuellen Video zum Sigenergy SigenMate 2700 Ultra für einen ersten Eindruck zum Gerät.

Häufig gestellte Fragen zum Sigenergy SigenMate 2700 Ultra

Die Basiseinheit hat 2,68 kWh. Mit bis zu sechs Zusatzakkus lässt sich ein Turm modular auf insgesamt 18,8 kWh erweitern.
Die offizielle Markteinführung ist für den 14. Juli 2026 um 10:00 Uhr (MESZ) angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht Sigenergy die vollständigen technischen Spezifikationen, Konfigurationsmöglichkeiten sowie Informationen zu Verfügbarkeit und Vertrieb.
Über zwei Off-Grid-Steckdosen stehen im Notstrombetrieb gemeinsam bis zu 3.600 Watt bei 3 Türmen in Paralellschaltung zur Verfügung. Die genauen Umschaltzeiten bei Netzausfall solltest du für sicherheitskritische Anwendungen vorab beim Hersteller erfragen.
Der SigenMate verfügt über vier MPPT-Eingänge mit je 1.000 Watt Eingangsleistung und unterstützt den Anschluss von bis zu acht Solarmodulen, jeweils zwei parallel pro Eingang. Insgesamt sind so bis zu 4.000 Watt PV-Eingangsleistung möglich.
Die Einspeisung ins Hausnetz bleibt auf die bekannte 800-Watt-Grenze für Balkonkraftwerke begrenzt, um die vereinfachte Anmeldung bei der Bundesnetzagentur zu ermöglichen. Höhere Leistungswerte des Geräts gelten für Notstrom- und Backup-Szenarien, nicht für die reguläre Netzeinspeisung.
Laut Hersteller ist das Gerät dank Schutzklasse IP66 und einem sechsstufigen Sicherheitskonzept sowohl für den Innen- als auch den Außeneinsatz konzipiert. Genaue Installationsvorgaben für den Innenbereich sollten vor der Aufstellung trotzdem geprüft werden.
Laut bisherigen Herstellerangaben lässt sich ein Turm mit bis zu sechs Zusatzakkus auf 18,8 kWh erweitern. Wie sich mehrere komplette Türme zusätzlich parallel betreiben lassen, findest du in den entsprechenden Anleitungen.
Besonders für Haushalte, die tagsüber viel Solarstrom erzeugen, aber wenig davon direkt verbrauchen – etwa Berufstätige, die unter der Woche außer Haus sind. Ein Speicher verschiebt den selbst erzeugten Strom in die Abend- und Nachtstunden und erhöht so die Eigenverbrauchsquote. Ob sich das für dich wirtschaftlich lohnt, hängt von Speichergröße, Strompreis und Verbrauchsprofil ab.

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