Wie groß sollte der Speicher für ein Balkonkraftwerk sein?
Du hast dich für ein Balkonkraftwerk mit Speicher entschieden, um deine Stromkosten zu senken und dir mehr Unabhängigkeit vom Netz zu verschaffen – eine gute Entscheidung. Die entscheidende Frage lautet jetzt: Wie groß sollte der Speicher für ein Balkonkraftwerk eigentlich sein? Kurz gesagt: Für ein typisches 800-Watt-Balkonkraftwerk mit 0,8 kWp reicht meist ein Speicher zwischen 1 und 2 kWh. Wie viel Speicher beim Balkonkraftwerk wirklich Sinn macht, hängt aber von deiner Grundlast, deinem Stromverbrauch und der Größe deiner PV-Anlage ab – und genau das schauen wir uns jetzt gemeinsam an.
Falls du noch kein Balkonkraftwerk hast und überlegst, selbst Solarstrom zu erzeugen, lohnt sich vorher ein Blick in unseren Balkonkraftwerk-Ratgeber. Und falls du schon weißt, dass du ein Balkonkraftwerk mit Speicher willst, findest du eine passende Auswahl an Batteriespeichern in unserer Kategorie Speicher für Balkonkraftwerke – von kompakten Einstiegsmodellen bis zu leistungsstarken Speichersystemen namhafter Hersteller wie Anker.
Diese Entscheidung für die richtige Speichergröße triffst du am besten mit einem klaren Blick auf deine Stromkosten, deinen Stromverbrauch und die Modulleistung deiner Anlage – nicht aus dem Bauch heraus. In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du die passende Größe für dich findest.
Das Wichtigste in Kürze
- Für ein 800-Watt-Balkonkraftwerk (0,8 kWp) empfehlen wir eine Speichergröße von 1 bis 2 kWh.
- Als Faustregel gilt: pro 1 kWp Modulleistung solltest du 1 bis 1,5 kWh Speicherkapazität einplanen.
- Deine Grundlast entscheidet mit: Eine niedrige Grundlast braucht einen kleineren Speicher, eine hohe Grundlast einen größeren.
- In einem Single-Haushalt reichen oft schon 0,5 bis 1,0 kWh, während größere Haushalte mit 2 bis 5 kWh ihre Eigenverbrauchsquote deutlich steigern.
- Speichergrößen bis 3 kWh sind für Balkonkraftwerke meist am wirtschaftlichsten – alles darüber lohnt sich nur bei besonders hohem Verbrauch.