Was ist der Unterschied zwischen bifazialen und monofazialen Solarmodulen?
Der Unterschied liegt in der Rückseite: Monofaziale Module erzeugen Strom nur mit der Vorderseite, bifaziale Solarmodule nutzen Sonnenlicht von beiden Seiten. Je nach Untergrund und Montage bringt dir das 5 bis 15 % Mehrertrag, unter idealen Bedingungen auch bis zu 30 %. In diesem Ratgeber erfährst du, wie beide Modultypen aufgebaut sind, wo bifaziale Module sich lohnen und wo nicht – egal ob du eine PV-Anlage auf dem Dach planst, ein Flachdach belegen willst oder ein Balkonkraftwerk suchst. So gibst du kein Geld für Leistung aus, die an deinem Standort gar nicht ankommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Monofaziale Module fangen Licht nur über die Vorderseite ein, bifaziale Module zusätzlich über die Rückseite.
- Der Mehrertrag bifazialer Solarmodule hängt in erster Linie vom Untergrund ab: Je höher der Albedo-Wert, desto mehr reflektiertes Licht landet auf der Rückseite.
- Realistisch sind 5 bis 15 % mehr Strom, auf sehr hellem Untergrund mit Abstand zur Fläche bis zu 30 %.
- Bifaziale Module sind meist Glas-Glas-Module: robuster, langlebiger, oft mit 30 Jahren Garantie – dafür etwas schwerer.
- Auf dem flach belegten Schrägdach bringt die Rückseite kaum etwas, auf Flachdächern, Freiflächen und am Balkon dagegen schon.