Hub 1200 (erste Generation) für 2 Solarpanels (manche integrieren mehr, aber man muss sich die Spezifikationen genau ansehen. Ich empfehle es bei zwei zu belassen)
- erster Solareingang: 400 Watt maximal, 16-60 Volt, 13 Ampere
- zweiter Solareingang: 400 Watt maximal, 16-60 Volt, 13 Ampere
Hub 2000 (zweite Generation) Verkaufsbeginn hat zum Zeitpunkt der Artikelerstellung begonnen. Hier können 4 Panels angeschlossen werden, was meiner Meinung nach der richtige und notwendige Schritt war, um die Kapazitäten von bis zu 8 KW auch schnell vollgeladen zu bekommen.
- erster Solareingang: 900 Watt maximal, 16-60 Volt, 26 Ampere
- zweiter Solareingang: 900 Watt maximal, 16-60 Volt, 26 Ampere
Weiterentwicklungungen des Systems/Addons werden in der Facebook-Gruppe Solarflow Facebook Gruppe kommuniziert.
Solarflow AIO 24000
- All In One Gerät, ebenfalls sehr hochwertig und stabil anmutend
- mit kompletten Montagekit geliefert im besonderen einem stabilen Metallfuß
- hier können bereits mehr Solarpanels angeschlossen werden
- erster Solareingang: 400 Watt maximal, 16-60 Volt, 14 Ampere
- zweiter Solareingang: 800 Watt maximal, 16-60 Volt, 20 Ampere
- Erweiterungen, die ich mir wünschen würde:
- als wirkliches AIO Device sollte noch ein Wechselrichter direkt integriert sein
- ein direktes AC Outlet für alle Fälle wäre meiner Meinung nach eine sinnvolle Erweiterung
Das Solarflow System nutze ich bereits seitdem es am Markt ist, den Solarflow AIO teste ich derzeit. Ihr könnt auf meinem Instagram Kanal schon einige Videos und erste Eindrücke zum Solarflow AIO 2400 sehen.
Wie ihr oben lesen könnt, habt ihr beim AIO schon jetzt die Möglichkeit mehr Panels anzuschließen, beim modularen Solarflow System klappt das spätestens offiziell mit dem Hub 2000.
Wie ihr schon jetzt euer Balkonkraftwerk sinnvoll mit einem Batteriespeicher kombinieren könnt: Dazu gibt es jede Menge Futter in der Solarflow Facebook Gruppe. Zwei Beispiele, die ihr euch auf jeden Fall überlegen könnt.
Beispiel 1 mit einem Hoymiles 600 oder 800 mit zwei Solarpanel Eingängen:
- Ihr verbindet zwei Solarpanels mit dem PVhub und den Ausgang des Hubs verbindet ihr nur mit einem der Eingänge des Mikrowechselrichters.
- An den zweiten Eingang des Mikrowechselrichters verbindet ihr ein drittes Solarpanel
Auf diese Weise habt ihr ein Panel, das den ganzen Tag ins Haus einspeist und zwei Panels, welche ihr primär nutzen könnt um den Akku/die Akkus zu laden. Sind die Akkus voll, schaltet der Solarflow wenn ihr es so einstellt auf Bypass und leitet die Solarenergie direkt ins Haus
Beispiel 2 mit einem Wechselrichter aus der Hoymiles Serie 1500/1600/1800/2000
- Da diese Geräte vier Solarpanels nutzen können, könnt ihr hier zwei Panels direkt über zwei Eingänge des Wechselrichters mit dem Hausnetz wie bei einem klassischen Balkonkraftwerk verbinden.
- Die zwei weiteren Wechselrichter Eingänge verbindet ihr mit dem Ausgang des Solarflows über die mitgelieferten Y Adapter, da der Solarflow nur einen physischen Ausgang hat.
Auf diese Weise habt ihr zwei Panels um die Batterien schnell zu laden und zwei Panels, die tagsüber einspeisen. Wichtig hierbei ist aber das bereits oben genannte Thema der Einspeiseleistung. Auch bei Tepto wird dieser Wechselrichter und eine entsprechende Drosselung angeboten Drosselung HM-1500/HMS-1600 auf 800W
Persönlich freue ich mich schon auf den Hub 2000 um mehr Panels für die Batterieladung meines aktuell 5 KW Systems nutzen zu können und ggf. den Speicher auch noch zu erweitern.
Die Zendure App im Detail
Ein Blick in die Zendure App für IOS und Android in der ihr euren Energiespeicher steuert:
In der Zendure App habt ihr folgende Möglichkeiten euren Energiebedarf zu steuern, nachdem ihr euren Solarflow hinzugefügt habt.
Manuelle Steuerung wieviel Energie ihr ins Haus einspeisen wollt
Smart CT Mode (hierbei könnt ihr den Shelly Pro 3EM als Quelle für die Berechnung des Energiebedarfs wählen, nachdem ihr diesen in der Zendure App ebenfalls hinzugefügt habt (FOTO)
Akku Prioritätsmodus. In dieser Zeit gehen ca. 100 Watt ins Haus und jedes weitere Watt bevorzugt in den Akku
Terminmodus (hier könnt ihr Zeiträume definieren in denen unterschiedliche Energiemengen ins Haus geleitet werden sollen)
Intelligenter Abgleichsmodus (hier könnt ihr Zendure und Shelly Steckdosen definieren, welche überwacht werden und die Stromabgabe an diese Geräte angepasst wird - zusätzlich dazu kann eine Grundlast welche immer anliegt angegeben werden, die dann ebenfalls berücksichtigt wird)
Außerdem könnt ihr hier natürlich eure Grunddaten überwachen
Akkukapazität
- Anzeige wieviel Energie eingespeist wird
- Statistiken wieviel an welchem Tag produziert und abgegeben wurde
- Wieviel Energie von den angeschlossenen Panels live produziert wird
Beginnen würde ich mit einem neuen AB2000 Akku, der auch problemlos im Winter draußen stehen kann weil er beheizt ist, oder wenn ihr es einfacher wollt mit dem Solarflow AIO2400. Hier könnt Ihr die Kapazität jedoch nicht mehr erweitern, deswegen solltet ihr das gut in eure Überlegung mit einbeziehen, denn aus meiner Erfahrung mag man immer weiter tunen, wenn man einmal angefangen hat.
Ich kann euch nur raten, probiert es aus, ich persönlich habe sehr viel Spaß an diesem neu gewonnenen Hobby. Das ist auch ein Überlegung, die ich euch mitgeben möchte. Klar ein Batteriespeicher macht das ganze Setup um einiges teurer aber ihr habt davon zum einen auch einen Nutzen und müsst/könnt/wollt keine Eigenbau Lösung bauen und könnt hier auf ein hochwertig verarbeitetes Gerät zurückgreifen. Viel wichtiger ist für mich jedoch, dass man es auch als Hobby betrachtet. Andere geben Geld für andere Hobbies wie beispielsweise ihr Auto aus, wo dann ggf. auch nicht immer die Vernunft und Geldersparnis an erster Stelle steht.
Die Strommessung - sinnvolle Erweiterungen
In diesem Abschnitt möchte ich euch einige meiner Ansicht nach sinnvollen Erweiterungen zur Strommessung und Verbrauchssteuerung vorstellen. Einige habe ich weiter oben bereits erwähnt.
Geräte mit Solarflow Integration:
Shelly Plus Plug S
Auch der Hersteller Shelly bietet einen smarten Steckdosenstecker an, welcher Strom messen kann. In 2023 hat Zendure eine Kooperation mit Shelly gestartet und bindet nun die Geräte Shelly Plus Plug S, Pro 3EM und, 3EM in die Zendure App mit ein. Über die Integration kann nun die Abgabe der Energie aus dem Zendure Solarflow bzw Solarflow AIO intelligent in Abhängigkeit des Verbrauchs des angeschlossenen Gerätes wie oben beschrieben gesteuert werden. Da ich aktuell keinen dieser Plugs habe, kann ich euch hier kein eigenes Bild zeigen.
Shelly Pro 3EM / 3EM
Der Shelly Pro 3EM aber auch das etwas kleinere Modell 3EM können, wenn Sie im zentralen Schaltschrank eingebaut werden, den Gesamtstrombedarf im Haus erfassen. Analog zur Überwachung des Stromverbrauchs einzelner Geräte kann der Solarflow im Smart-CT Modus die Verbrauchsmessung des Shelly PRO 3EM oder 3EM nutzen um die Ausgabe der Energie an das Hausnetz dem Verbrauch anzupassen. Dies erfolgt jeweils bis zur maximalen Ausgabegrenze welche bei der Einrichtung des Solarflow bzw. Solarflow AIO für die Abgabe der Energie an den Wechselrichter festgelegt wurde. Die Solarflow Geräte können bis zu 1.200 Watt an den Wechselrichter übergeben.
Zendure Satelite Smart Plug
Doch nicht nur Drittanbieter haben smarte Steckdosen im Programm, auch Zendure selbst hat mit dem Satelite Smart Plug einen smarten Steckdosenadapter im Programm, der natürlich ebenso wie der oben beschriebene Shelly Plus Plug S in Verbindung mit dem Solarflow bzw. dem Solarflow AIO zur intelligenten Steuerung der Energieabgabe ans Hausnetz genutzt werden kann.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel ein wenig den Einstieg erleichtern und erste Fragen beantworten. Wenn ihr weitere Fragen habt, gerne in den Kommentaren.
Mein persönliches Fazit
Ich hatte nicht gedacht, dass das Thema Solarenergie so viel Spaß macht und mich dermaßen packt. Anfangs dachte ich, kauf dir auch ein Balkonkraftwerk und lass es laufen und gut ist. Das mag bei den Leuten, die es vielleicht nur aus Umweltgründen aufbauen oder den Geldbeutel ein wenig schonen wollen ausreichen, aber wenn man beginnt sich mit der Materie zu beschäftigen, dann feststellt welche Erweiterungs- und Automatisierungsmöglichkeiten es in Kombination mit Lösungen wie Home Assistant gibt oder wie einfach sich das Stromsammeln schön über die Mystrom App darstellen lässt, dann konnte zumindest ich nicht mehr aufhören mich damit zu beschäftigen und so ist es für mich zu einem wirklich schönen Hobby geworden wie andere vielleicht gerne am Auto schrauben oder am Fußballplatz stehen. Dazu kommt, dass es, wenn man sich in der näheren Umgebung umschaut doch immer mehr solcher kleiner Kraftwerke gibt und man auch in seiner Nachbarschaft Leute findet, mit denen man sich austauschen kann. Nicht zuletzt gibt es in den sozialen Medien wie Facebook eine Vielzahl von Solargruppen in denen man sich austauscht, hilft und gegenseitig auf neue Ideen bringt. Ich kann euch also nur raten es einfach auszuprobieren.
Viel Spaß beim Solarenergie ernten - euer Zweifachpapa Chris