Warum der PV-Speicher-Standort über Sicherheit und Lebensdauer entscheidet
Ein Batteriespeicher – auch Stromspeicher oder Solarspeicher genannt – ist ein langlebiges, sicheres Gerät, wenn er am richtigen Ort steht. Der Standort beeinflusst gleich drei Dinge: die Sicherheit (Brandschutz), die Leistung und Lebensdauer der Zellen und die Effizienz im Betrieb.
Wie sicher Heimspeicher grundsätzlich sind, zeigt eine Studie des Instituts für Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen vom Dezember 2024¹: Die Brandwahrscheinlichkeit liegt bei nur rund 0,0049 % pro Jahr – etwa 50-mal niedriger als das Risiko gewöhnlicher Hausbrände und in einer ähnlichen Größenordnung wie bei einem Wäschetrockner. Wenn es doch zu einem der seltenen Vorfälle kommt, führen Fachleute das meist auf Installationsfehler oder eine ungeeignete Umgebung zurück – nicht auf das Produkt selbst. Ein fachgerecht installierter Speicher am passenden Ort ist also der wichtigste Sicherheitsfaktor überhaupt.
Moderne Heimspeicher mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) – einer besonders robusten Variante der Lithium-Ionen-Akkus – gelten als sehr sicher und thermisch stabil. Ein sogenanntes thermisches Durchgehen ist deutlich schwerer auszulösen als bei älteren Zellchemien, die Wahrscheinlichkeit eines Brandes sinkt entsprechend. „Sehr sicher" heißt aber nicht „völlig feuerfest". Genau deshalb gelten klare Regeln, wo ein Speicher stehen darf und wo nicht.