Ich habe in meinem Leben schon viele Technologien getestet, optimiert und wieder verworfen. Aber es gibt ein System, das mich seit dem ersten Tag überzeugt: Die Kombination aus Photovoltaik, Wallbox und dem eigenen Elektroauto.
Wenn ihr eine PV-Anlage auf dem Dach habt oder gerade plant, ist die Wallbox für mich der logischste und effizienteste nächste Schritt.
Denn damit ladet ihr euer Elektroauto mit eigenem Solarstrom – nachhaltig, günstig und intelligent gesteuert.
Und genau darüber möchte ich heute schreiben: Warum sich diese Kombination lohnt, wie das PV-Überschussladen funktioniert und warum ich mich persönlich für den Huawei Smart Charger entschieden habe.
Warum PV-Anlage und Wallbox so gut zusammenpassen
Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, weiß: Tagsüber fließen Kilowattstunden in die Hausinstallation, und genau dann ist Solarstrom am günstigsten – weil er euch praktisch nichts kostet. Ihr könnt ihn sofort verbrauchen, einspeisen oder speichern.
Mit einer Wallbox kommt ein vierter Punkt dazu: Mobilität.
Strom ins Auto statt ins Netz – das bringt gleich mehrere Vorteile:
- Ihr spart richtig Geld
Während ihr für Netzstrom aktuell rund 30–40 Cent pro kWh zahlt, kostet euch selbst produzierter PV-Strom im Schnitt 10–16 Cent.
Das heißt: Jede Kilowattstunde, die ihr ins Auto ladet, spart bares Geld. - Ihr ladet emissionsfrei
Wenn euer Elektroauto mit Solarstrom fährt, ist die Fahrt schlicht klimaneutral. Keine Tankrechnung, keine lokalen Emissionen. - Ihr werdet unabhängiger
Je mehr Solarstrom ihr selbst verbraucht, desto weniger seid ihr auf steigende Preise des Energieversorgers angewiesen. - Ihr behaltet maximale Flexibilität
Eine intelligente Wallbox steuert den Ladevorgang automatisch nach euren Bedürfnissen – schnell, langsam oder rein aus PV-Überschuss.
Für mich persönlich war das einer der größten Gründe, zu einer Wallbox zu greifen: Ich möchte wissen, wann, wie und womit mein Auto lädt – am liebsten mit der Sonne.
Dein Auto mit PV-Überschussladen kostenlos laden
Der Begriff klingt technisch, ist aber super einfach:
Euer Elektroauto lädt nur dann, wenn eure PV-Anlage mehr Strom produziert, als gerade im Haushalt verbraucht wird.
Diese überschüssige Energie würde sonst ins Netz gehen und nur gering vergütet werden.
Mit einer Wallbox fließt dieser Strom stattdessen direkt in euren Fahrzeugakku.
Es gibt drei Varianten:
- Laden ohne Steuerung: Das Auto lädt sofort, sobald ihr es einsteckt – egal ob Solarstrom da ist oder nicht.
- Laden ab einem bestimmten PV-Wert: Die Wallbox startet erst, wenn z. B. 1 kW Überschuss verfügbar ist.
- Dynamisches Überschussladen: Das ist die „Königsklasse“.
Die Wallbox passt die Ladeleistung ständig an den aktuellen PV-Überschuss an – von wenigen hundert Watt bis zur maximalen Ladeleistung.
Genau diese Variante nutze ich.
Sie sorgt dafür, dass jeder Sonnenstrahl mitgenommen wird und das Auto perfekt eingebunden ist.
Warum ich persönlich den Huawei Smart Charger nutze
Automatisch einphasig oder dreiphasig Laden
Was mich im Alltag sofort überzeugt hat, ist die reibungslose Kommunikation zwischen meiner PV-Anlage und der Huawei Smart Charger Wallbox. Die zentrale Huawei-Einheit Emma misst ständig den Hausverbrauch und die aktuelle Photovoltaik-Produktion. Dadurch weiß die Wallbox jederzeit ganz genau, wie viel PV-Überschuss verfügbar ist und passt die Ladeleistung automatisch darauf an. Für mich fühlt sich das so an, als würde mein Auto direkt mit der Sonne „mitatmen“: Viel Solarstrom bedeutet mehr Ladeleistung, wenig Solarstrom bedeutet sanfte Reduzierung. Ohne manuelles Eingreifen.
Einphasiges und dreiphasiges Laden ist automatisch geregelt
Ein weiterer Punkt, der mich wirklich beeindruckt hat, ist das automatische Umschalten zwischen einphasigem und dreiphasigem Laden. Kommt nur wenig Überschuss vom Dach, lädt das Auto mit niedriger Leistung. Steht viel PV-Leistung zur Verfügung, schaltet die Wallbox automatisch hoch. Genau so stelle ich mir effizientes Laden mit Solarstrom vor.
Einfache Steuerung des Huawei Smart Charger über die FusionSolar-App
Auch die FusionSolar-App spielt im Alltag eine große Rolle. Dort sehe ich die Energieflüsse meiner gesamten Photovoltaik-Anlage – inklusive Speicher und Wallbox – in Echtzeit. Ich kann Ladeleistung, Zeitpläne und Modi anpassen und genau verfolgen, wie viel Solarstrom ins Auto wandert. Für mich ist das ideal, weil ich jederzeit Kontrolle habe, aber nichts ständig neu konfigurieren muss.